Europa League: Hinteregger lässt Frankfurt jubeln

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Eintracht Frankfurt hat am Donnerstag das Viertelfinale der UEFA Europa League erreicht. Der deutsche Bundesligist verspielte daheim gegen Betis Sevilla das 2:1 aus dem Hinspiel zunächst mit einem Gegentreffer von Borja Iglesias (90.) in letzter Minute. In der Verlängerung warf sich dann ÖFB-Legionär Martin Hinteregger in der 121. Minute entscheidend in eine Freistoßflanke.

„Die Last-Minute-Eintracht war wieder da heute“, jubelte Frankfurt-Trainer Oliver Glasner, wenige Minuten nachdem der Oberösterreicher einen frenetischen Jubellauf hingelegt hatte. „Es war ein unglaubliches Spiel. Großartiger Erfolg. Wie Filip (Kostic, Anm.) den Ball bringt, wie sich Martin da reinwirft – das hat uns ausgezeichnet heute wieder.“ An lautstarken „Hinti“-Rufen änderte auch nichts, dass der Treffer nicht Hinteregger, sondern Eigentorschützen Guido Rodriguez zurechnet wurde.

Für Bayer Leverkusen war im Achtelfinale gegen Atalanta Bergamo hingegen Schluss. Leverkusen verlor auch das Rückspiel im eigenen Stadion 0:1 (0:0). Den Treffer erzielte Jeremie Boga (91.). Das Hinspiel in Italien hatte Leverkusen in der Vorwoche mit 2:3 verloren. Kampflos im Viertelfinale dabei ist RB Leipzig, nachdem Gegner Spartak Moskau wegen der russischen Invasion in die Ukraine aus dem Wettbewerb ausgeschlossen worden war.

Barcelona gewinnt hitzige Partie in Istanbul

Unter den letzten Acht steht auch der FC Barcelona. Nach dem torlosen Heimremis gewannen die Katalanen in Istanbul eine hitzige Partie bei Galatasaray nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1. Pierre-Emerick Aubameyang erzielte den entscheidenden Treffer. Zwar gingen die „Löwen“ vom Bosporus nach einem Eckball durch Kapitän Marcao in Führung (28.), doch Pedri brachte Barca mit einer schönen Einzelleistung zurück ins Spiel (37.).

Aubameyang schoss die Katalanen erstmals auf Viertelfinal-Kurs, das 2:1 war für den ehemaligen Arsenal-Torjäger am Ende einer Mehrfachmöglichkeit eine leichte Übung (49.). Nach zehn Spielen für Barcelona hält er nun bei sieben Toren. Das Team von Xaxi machte den Sack nicht zu, es blieb bis zum Schluss eine knappe und emotionale Angelegenheit. Im Finish flogen Gegenstände von der Tribüne auf den Rasen.

Aubameyang schießt Barca Weiter

Mit einem Abstauber erzielte Pierre-Emerick Aubameyang (49.) das Siegestor für Bercelona.

Dragovic scheidet mit Roter Stern Belgrad aus

In die nächste Runde zogen auch die Glasgow Rangers ein. Gegen Roter Stern Belgrad mit Aleksander Dragovic verloren die Schotten zwar 1:2, hatten sich aber mit dem 3:0-Sieg im ersten Duell einen guten Polster verschafft. AS Monaco schied nach einem Heim-1:1 gegen Sporting Braga (Hinspiel 0:2) aus. Olympique Lyon reichte ein 1:1 zu Hause gegen den FC Porto nach dem 1:0-Hinspielsieg hingegen zum Aufstieg.

Wie Frankfurt musste unterdessen West Ham United in die Verlängerung und setzte sich dort daheim gegen den vierfachen Europa-League-Champion FC Sevilla mit 2:0 durch. Sevilla verpasst damit wie Lokalrivale Betis das Finale in der eigenen Stadt. Der Ukrainer Andrij Jarmolenko staubte in der Verlängerung zum entscheidenden 2:0 ab und schickte danach ein Stoßgebet gen Himmel. Das Viertelfinale wird am 7. und 14. April gespielt. Die Auslosung für die Runde der letzten Acht sowie die Halbfinal-Partien erfolgt am Freitag in Nyon.

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