NFL: Die Bengals besiegen die Chiefs und stehen im Super Bowl

Mahomes dominiert die erste Halbzeit

Den Kansas City Chiefs gelang ein Start nach Maß. Die ersten drei Drives vollendete Quarterback Patrick Mahomes mit Touchdown-Pässen, bis zur Halbzeit brachte er 18 seiner 21 Pässe an den Mann und überbrückte 220 Yards. Die Bengals-Defensive konnte den Spielmacher nicht genügend unter Druck setzen, der die ihm gewährte Zeit und seine Receiver einzusetzen wusste. Den 21 Punkten der Chiefs konnten die Bengals zunächst nur ein Field Goal entgegensetzen.

Bengals antworten erst spät

Die erste ernstzunehmende Antwort Cincinnatis gab es erst gut eine Minute vor der Halbzeitpause. Runningback Samaje Perine fand bei seinem ersten Ballkontakt des Spiels eine Lücke in der bis dahin stabilen Chiefs-Defensive und trug Joe Burrows Pass über 41 Yards in die Endzone. Wichtige Punkte, die für den Pausenstand von 21:10 sorgten und den Gastgeber nicht zu weit davonziehen ließen. Im Anschluss hätte Kansas City noch fast nachlegen können. Anstatt mit einem Field Goal zu punkten, versuchten die Chiefs einen Touchdown zu erzielen, woraufhin die Uhr ablief.

Defensive sorgt für Wendung

Die ersten Offensiv-Bemühungen nach der Pause wurde von den Defensivreihen erstickt und endeten ohne zählbare Resultate. Ein Defensivspieler der Bengals sorgte dann für den Schlüsselmoment der Partie. B.J. Hills Interception 2:23 Minuten vor dem letzten Viertel leiteten das Comeback der Gäste ein. Nachdem der Drive zuvor mit einem Field Goal abgeschlossen wurde, nutzte Quarterback Joe Burrow die erneute Chance auf sechs Punkte mit einem Pass auf Rookie-Wide-Receiver Ja’Marr Chase. Die anschließende Two-Point-Conversion fing Trent Taylor zum 21:21 – Cincinnati holte damit 18 Punkte auf.

Mahomes zeigt Nerven

Der Pass-Rush der Bengals setzte Mahomes in der zweiten besser Hälfte fest. Bis sechs Minuten vor Spielende zwang die Defensive der Gäste Kansas City zu vier Punts und fing einen Pass zum Angriffswechsel ab. Bengals-Kicker Evan McPherson erhöhte den Druck auf den Chiefs-Quarterback und brachte Cincinnati mit einem Field Goal über 52 Yards erstmals in Führung.

Den letzten Ballbesitz spielten die Chiefs mit 6:04 Minuten bis zum Ende konservativ aus und nahmen die gesamte Zeit von der Uhr. Im vorletzten Spielzug büßte Mahomes kurz vor der Endzone mit einem Fumble viele Yards ein, der Offensive-Lineman Joe Thuney konnte den Ball im letzten Moment für Kansas City sichern. Kicker Harrison Butker kickte darauf den Ball aus 44 Yards sicher durch die Torstangen zum 24:24 – Verlängerung.

Rookie-Kicker McPherson wird zum Helden

Der Münzwurf brachte die Final-Teilnehmer des Vorjahres in eine vorteilhafte Position – mit einem Touchdown wären die Chiefs in das Finale vorgestoßen. Doch erneut konnte die Bengals-Defense, diesmal in Person von Vonn Bell, einen weiten Pass auf Tyreek Hill abfangen und den Ballbesitz sichern.

Quarterback Joe Burrow brachte Cincinnati in neun Plays über das Feld und zeigte mit 23 angekommenen Pässen bei 38 Versuchen und insgesamt 250 Yards eine solide Leistung. Zum Helden des Abends wurde aber der Kicker Evan McPherson, der bereits im Spiel zuvor für die entscheidenden Punkte gesorgt hatte. Sein Field-Goal aus 31 Metern sicherte den Bengals die erste Super-Bowl-Teilnahme seit 1989.

Im Endspiel warten nun die Los Angeles Rams, die im NFCChampionship mit 20:17 gegen die San Francisco 49ers gewonnen haben.


red
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Stand: 31.01.2022, 03:42

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