Tennis: Souveräne ÖTV-Damen feiern zweiten Sieg

Die Österreicherinnen zeigten gegen Georgien, dass sie die unglückliche 1:2-Niederlage am Dienstag gegen Slowenien sehr gut weggesteckt hatten. Zum Auftakt bezwang Sinja Kraus (WTA-402.) die ebenso 19-jährige Nino Nazwlischwili (1186.) 6:4 6:2.

Im Anschluss fertigte Julia Grabher (198.) ihre Kontrahentin Sosia Kardawa (1016.) in nur 40 Minuten mit 6:0 6:1 ab. Das Doppel mit Barbara Haas und Melanie Klaffner gegen Nazwlischwili und Tamari Gagoschidse hatte keine Auswirkung mehr auf den österreichischen Erfolg, ging aber mit 2:0 klar in die ÖTV-Vertreterinnen.

Wackeliger Beginn von Kraus

Kraus eröffnete gegen Nazwlischwili noch wackelig, lag zunächst gar mit 0:3 hinten und hatte bei 3:4 noch einmal zwei Breakchancen gegen sich, danach legte die Wienerin aber einen Gang zu und sicherte den ersten Sieg für Österreich. „Am Anfang habe ich mir wieder etwas schwergetan. Meine Gegnerin ist auf alles draufgegangen, ich bin erst nicht ganz ins Spiel reingekommen. Aber nach und nach hat’s immer besser funktioniert und habe ich mich immer wohler gefühlt. Ich habe dann auch selbst die Punkte dominiert und meine Chancen genützt“, sagte die Wienerin.

Grabher bestätigt Hochform

Im Anschluss fertigte Grabher (198.) ihre Kontrahentin Kardawa (1016.) in nur 40 Minuten ab. Grabher bestätigte damit nur einen Tag nach ihrem bis dato besten Karrieresieg über die Weltranglisten-27. Tamara Zidansek ihre anhaltende Hochform, gab gegen Kardawa bis 6:0 2:0 gerade einmal acht Punkte ab und musste bis dahin in keinem einzigen Spiel über Einstand gehen. „Es war wieder ein richtig solides Match von mir. Ich bin vollauf zufrieden, weil es gegen Gegner, gegen die man ja eigentlich gewinnen muss, nicht immer so leicht sein kann“, sagte Grabher zufrieden.


GEPA/Walter Luger

„Es war wieder ein richtig solides Match von mir“, sagte Julia Grabher über ihren souveränen Pflichtsieg gegen Kardawa

„Julia hat vom Anfang bis zum Ende super konsequent gespielt und hat da nicht den geringsten Zweifel aufkommen lassen, dass sie der Boss am Platz ist und hat es wirklich sehr solide gespielt“, lobte ÖTV-Kapitänin Maruska. „Unsere zwei Einzel-Spielerinnen waren durch das Fehlen von Bolkwadse natürlich in der Favoritenrolle und haben das sehr gut gelöst.“ Im abschließende Doppel sorgten Haas und Klaffner gegen Nazwlischwili und Gagoschidse mit 6:4 4:6 6:3 für den dritten österreichischen Tagessieg.

Traum vom Aufstieg

Dieser bringt die heimische Auswahl ihrem angepeilten Mindestziel Klassenerhalt wieder einen großen Schritt näher. Am Donnerstag warten die Schwedinnen, zum Abschluss der Gruppenspiele geht es am Freitag gegen die favorisierten Kroatinnen. Mit einem Sieg über Schweden wäre das Minimalziel Klassenerhalt wohl sicher, dafür reicht der vierte Platz in Gruppe B.

Mit einem Triumph über Schweden würden sogar die Aufstiegsträume in Richtung Weltgruppen-Play-off im November am Leben erhalten. Sollte der zweite Rang belegt werden, gäbe es am Samstag ein direktes Duell mit dem Zweiten aus Pool A um einen Platz im Play-off.

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