Schröder-Kim über Ukraine-Krieg: Verbindungen nach Russland dürfen „nicht gekappt werden“ – WELT

Ausland Ehefrau des Altkanzlers

Verbindungen nach Russland dürfen „nicht gekappt werden“, sagt So-yeon Schröder-Kim

WELT-Sondersendung – Angriffe auf Charkiw, Cherson und Mariupol

Russische Truppen haben erneut große Städte angegriffen. Wie lange kann sich Kiew noch verteidigen und was bringen die Hilfen aus dem Westen? Verfolgen Sie alle Entwicklungen hier und bei WELT im TV.

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Wegen seiner Nähe zu Wladimir Putin und seiner lukrativen Posten bei russischen Konzernen steht Ex-Kanzler Gerhard Schröder unter heftiger Kritik. Nun äußert sich seine Frau So-yeon Schröder-Kim in den sozialen Medien – und schließt eine Vermittlerrolle ihres Mannes aus.

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gilt als langjähriger Freund von Russlands Präsident Wladimir Putin, er ist Aufsichtsratschef beim staatlichen russischen Energiekonzern Rosneft und hat auch Führungspositionen bei den Pipeline-Projekten Nord Stream und Nord Stream 2 inne.

Nicht erst seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine bringt ihm das immer wieder scharfe Kritik ein. Zuletzt kündigten alle Mitarbeiter seines Altkanzlerbüros, ein SPD-Kreisverband beantragte seinen Parteiausschluss.

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Am vergangenen Donnerstag hatte Schröder die Regierung in Moskau im Online-Netzwerk LinkedIn zwar aufgefordert, den Krieg in der Ukraine schnellstmöglich zu beenden. Von persönlichen Konsequenzen war aber nicht die Rede. Nun hat sich seine Frau So-yeon Schröder-Kim auf Instagram zu einer möglichen Vermittlerrolle ihres Mannes geäußert.

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„Viele Menschen haben sich, wie Sie, bei mir persönlich gemeldet, ob mein Mann nicht mit Herrn Putin über den Krieg in der Ukraine reden könnte“, schrieb sie in dem sozialen Netzwerk. „Der Krieg und das damit verbundene Leid für die Menschen in der Ukraine muss schnellstmöglich beendet werden. Das ist eindeutig die Verantwortung der russischen Regierung“, betonte sie.

Die bestehenden „politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Verbindungen“ zwischen Deutschland und Russland dürften jedoch „nicht gekappt werden“. Sie seien „trotz der gegenwärtigen dramatischen Lage“ die „Basis für eine Hoffnung, die wir alle haben: dass ein Dialog über Frieden und Sicherheit auf unserem Kontinent wieder möglich wird.“

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Schröder-Kim über Ukraine-Krieg: Verbindungen nach Russland dürfen „nicht gekappt werden“ – WELT

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